Im Lichtblick des Augenblicks
Das Buch von Edith und mir.
Wir haben auf die Realität ein Auge geworfen, das sie verewigt hat.

Hier kommt ihr zum Forum der Fotoholiker, wo ich auch sehr engagiert mitwirke:
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Lichtblicke
Vier Jahreszeiten
Der Frühling hat das Blatt gestreckt, begrünt bis in die Spitzen. Es wird geduldig, voller Drang, den Weg zum Himmel finden.

Wird es dann Sommer, kann das Blatt, dem Menschen Schatten spenden. Wenn hoch die Sonne steht am Firm und unsere Herzen klingen

Ein Meister seines Fachs, der Herbst, beginnt es zu bemalen. Des Blattes Spitzen bis zum Stiel, einfach bis schrill die Farben.

Mit langem Bart der Winter naht, mit Schnee bedeckt er Kronen. Er lässt am Ast nun einen Knopf, der Frühling wird ihn holen.

© Sönke Harke
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Osterlamm
Ich erinnere mich noch, als ich ein Kind war, wie mein Vater mich an einem Ostersonntag weckte und mit mir hinauf auf einen Berg fuhr. Ich war etwa 5 Jahre und fragte wohin wir fahren. "Das Osterlamm anschauen", meinte er. Ich war sehr erfreut, denn ich wollte natürlich das Osterlamm sehen. Es war noch dunkel, die Vögel begannen mit ihrem Lied den Tag einzustimmen. "Das ist die Amsel", antworte er auf meine Frage wer da singt. Es war ein wunderschönes Lied. Langsam begann es heller zu werden, die ersten farbigen Konturen zeichneten sich ab. "Das Lamm springt in der Sonne hin und her", sagte mein Vater, "du kannst es nur am Ostersonntag sehen". Gespannt wartete ich auf die Sonne. Ich sah, wie sich die Sonne am unendlichen Horizont langsam immer höher schob. Eine kleine Wolke verdeckte etwas die Sicht. Es roch ungemein gut, ich glaubte damals, sie hatte sich extra mit einem Parfüm fein gemacht. Schliesslich heiratete sie den neuen Tag, die Wolke hatte sich verzogen. Ich blinzelte in die strahlenden Augen der Sonne und suchte nach dem Osterlamm. "Siehst du es?", fragte mein Vater. Ich kniff noch mehr die Augen zusammen, aber ich konnte das Lamm in der Sonne nicht sehen. "Schade", sagte mein Vater, "jetzt ist es weg. "Nächstes Jahr versuchen wir es erneut". Ich dachte in den folgenden Jahren immer wieder an das Osterlamm, aber ich habe es nie gesehen. Bis mir klar wurde: natürlich, wer kann schon in die Sonne schauen und ein hin und herspringendes Osterlamm beobachten. Aber es muss wunderschön ausgesehen haben.

Euch allen ein schönes Osterfest.
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Manchmal frag ich mich
ob ich nüchtern geworden bin, oder warum mir in letzter Zeit etwas die lyrische Feder fehlt. Es gibt Momente, da könnte man all sein Inneres nach aussen kehren. Viele schreiben sich im Netz ihre Seele vom Leib, in geradezu offener Art und Weise, die mich auch manchmal erschreckt. Was geht es euch an, ob ich mir heute die Sintflut durch die Haare laufen liess? Interessiert es euch, wenn mein Aurto mal wieder streikte, weil die Batterie leer war? Wenn mir melancholische Gedanken die Sicht versperrten? Wenn der Herzrhythmus in die Zehntelsekunden ging? Wenn meine Finger über die Tastatur glitten und die Zurück/Backtaste, den Abschluss fand? Alles wurde schon mal gesagt, es wäre eine Wiederholung vorhandener Gedanken, nur etwas umgeformt. Von ein und dem selben Baum kann man auch von verschiedenen Richtungen ein Bild machen. Man muss nur auf das Licht und vielleicht auch auf die Jahreszeit achten.
Die Poesie lebt im Inneren, zeigt sich ab und an und kratzt manchmal an der Oberfläche. Träume sind oftmals wie Nebel, wie auch die Fantasie sich in Nebel auflösen kann.
Wenn wir über die Brücke der Farben gehen, wenn wir links wie rechts nicht über das Gatter der Harmonie sehen. Interessiert das?
Welches Feuer brennt in uns? Welches brennt in euch?
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Einfach nur Blattwerk
Mir gefallen Blätter, sei es vom Lindenbaum, der Buche, des Ahorns, oder der Eiche.
Mir gefallen die grünen Nadeln der Kiefer, der Lärche, der Fichte, oder Blautanne.
Den Duft des Waldes, wenn er durch unsre Nasen zieht
Ich finde die filigranen Hautschichten, die durchschimmernden Versorgungsäderchen, ihr belebendes Grün einfach nur schön.
Wir atmen das, was die Blätter produzieren, wir atmen Leben.
Wir sollten immer daran denken.....
Grün ist Leben.
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Staunend und still
stehen wir manchmal vor den Wundern der Natur, vor dessen Lichtspielen und ihren Reizen, die unsere Seele baumeln lassen.
Die Sonne legt sich niemals zur Ruhe, sie lässt nur die Nacht vor, damit wir ihre Brüder und Schwestern sehen können.
Für eine Woche bin ich offline, aber ich komme wieder *droh*
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Aug in Aug
stand diese Libelle für einige Zehntelsekunden vor meinem auf sie gerichteten Objektiv.
Ich glaube die fressen garnichts. Keine einzige Sekunde setzte sie sich hin um sich auszuruhen.
Wie unglaublich schnell die Flügel schlagen, sieht man hier.
1/400 Sekunde Belichtungszeit haben nicht ausgereicht um ihren Flügelschlag einzufrieren.
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Kleine Rast
Manchmal ist es unerlässlich kleine Pausen einzulegen.
Dieser kleine Halm dient dieser kleinen Libelle als Futterplatz.
Wie man sieht schmatzt sie genüsslich daran herum.
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Ich war einige Tage weg
und hab euch einen Wasserfall mitgebracht.
Nein, nein, ich sah keine Elfen darin umherfliegen, obwohl mich nicht viel gewundert hätte bei dieser Farbe.
Es tost ziemlich da unten und man versteht kaum sein eigenes Wort.
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Geheimnisse
Manchmal verbergen sich hinter verschlossenen Türen die schönsten Geheimnisse und warten nur darauf, entdeckt zu werden.
Um es ganz zu sehen braucht man aber einen Schlüssel, der passt, so wie auch zu uns ein Schlüssel da ist, mit dem man uns entdecken kann.
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Bald wieder..........
Ich freu mich auf die Freilichtsaison in unserer Stad.
Es wird wieder gemalt in der Fussgängerzone.
Diese Bilder stammen von vor zwei Jahren:
Ich finde dies eine der schönsten Beschäftigungen von Künstlern, die nicht nur ihre Sammelbüchse neben sich stehen haben, sondern auch Tipps geben.
Ich wünschte, ich könnte auch so malen. *seufz*
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